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Experte für Qualitätskontrolle - Quality Unit, Teil 1 am 06.-08.03.2012, Teil 2 am 08.-10.05.2012 in Baden-Baden
- NEU: CAPA System und effizientes Abweichungsmanagement
- Lean Management zur Optimierung von Durchlaufzeiten, Effizienzsteigerung und Kostenreduktion
- Verantwortlichkeiten: Sachkundige Person, Leitung der Qualitätskontrolle
- Managen der Datenflut für den Product Quality Review, PQR aus Sicht eines GMP-Inspektors
- Das papierlose Labor
- Abgrenzung der Verantwortung bei Prüfungen im Auftrag
- mit 5 Workshops und Musterdokumenten
Ziel Das Ziel des Intensiv-Trainings ist es, die zugrunde liegenden, aktuellen nationalen und internationalen GMP-Regelwerke vorzustellen und deren Umsetzungen in den Alltag anhand praktischer Beispiele aufzuzeigen. Es wird ein fundiertes Wissen vermittelt, um eine grundlegende Sicherheit für eigene Problemlösungen zu schaffen und bestehende Systeme und Abläufe kritisch zu betrachten und zu verbessern. Vertieft werden die einzelnen Themen durch insgesamt fünf Workshops, in denen die Teilnehmer ihr gelerntes Wissen vertiefen können. Wertvoll für die praktische Umsetzung des Gelernten sind auch die Musterdokumente, die von den Referenten vorgestellt werden und in der Teilnehmerdokumentation enthalten sind. Zielgruppe Angesprochen sind sowohl Mitarbeiter analytischer Entwicklungs- und Routinelabors als auch Laborleiter oder Mitarbeiter der Quality Unit. Geeignet ist das Training auch für die Leitung Qualitätskontrolle oder Sachkundige Personen aus der pharmazeutischen Industrie sowie von Wirk- und Hilfsstoffherstellern, Lohnauftragslabors und Mitarbeiter aus angrenzenden Bereichen, die sich einen umfassenden Überblick über GMP-relevante Themen der Quality Unit verschaffen möchten. Das Intensiv-Training ist für Berufseinsteiger und erfahrene Mitarbeiter geeignet.
Besonderheiten Dem intensive Erfahrungsaustausch mit Referenten und Kolleg/innen während der gesamten Veranstaltungstage wird ausreichend Zeit gewidmet. Ein Beispiel:
5 Workshops zur Vertiefung der Themen NEU: Abweichungsmanagement/CAPA
Branchen Arzneimittel Wirkstoffe Medizinprodukte Zulieferer/Auftragslaboratorien
Die Aufgaben und Themen der Qualitätskontrolle, Quality Unit Neben den analytischen Aufgabenstellungen übernehmen die Mitarbeiter/innen der Qualitätskontrolle bzw. Quality Unit heute immer mehr qualitätssichernde Aufgaben, die zum Teil auch stark in die Produktion hineinreichen. Die neuesten AMG-Novellen und die AMWHV haben die bekannten Rechtsfiguren mit verantwortlichen Personen wie Leitung der Qualitätskontrolle ersetzt.
Das Managen der Datenflut im analytischen Labor ist eine der größten Herausforderungen geworden. Die Kunst, daraus die geeigneten und notwendigen Analysendaten für statistische Auswertungen der Prozesse und den PQR zu selektieren, ist eine weitere Hürde. Dazu kommt, dass die Qualitätskontrolllaboratorien zunehmend unter Kostendruck gestellt werden und moderne Qualitätseinheiten heute und in Zukunft mit diesen Themen konfrontiert werden: Verantwortlichkeiten und Vertreterregelungen, GMP-gerechte Dokumentation, Kalibrieren und Qualifizieren von Laborgeräten, Validieren der analytischen Methoden, Bearbeiten von Out of Specification (OoS) Ergebnissen, Stabilitätsprüfungen, Verantwortungsabgrenzung bei Prüfungen im Lohnauftrag, Methodentransfer, Einführung und der Umgang mit LIMS und das Managen der Datenflut, auch im Hinblick auf den PQR. Nicht nur die reinen QK-Themen sind für die Quality Unit interessant, sondern weiterhin zunehmend auch die Kostenstruktur der Qualitätseinheiten. Daher wird bei verschiedenen Themen in diesem Intensivtraining auch auf die Kostenminimierung bei gleich bleibender Qualität der Analysenergebnisse eingegangen.
Kontaktstudium GQP
Dieses Thema ist ein Modul des GQP-Kontaktstudiums.
Die Kooperationspartner Hochschule Albstadt-Sigmarinen und PTS Training Service bieten das Kontaktstudium für Berufstätige an. Dieser Studiengang ist nach dem Landeshochschulgesetz anerkannt und garantiert damit ein hohes Qualitätsniveau. Das Modul enthält daher eine für Nicht-Studierende freiwillige Lern- und Erfolgskontrolle (Evaluation). Diese Evaluation ist analog den Ansprüchen an eine Prüfung der Hochschule Albstadt-Sigmaringen organisiert und qualifiziert die Teilnehmer/innen zusätzlich. Lesen Sie mehr!
Programm Teil 1 Verantwortlichkeiten im Kontrolllabor 16. AMG-Novelle: Verantwortungsträger gemäß AMG bzw. AMWHV Verantwortung der Sachkundigen Person Leitung Qualitätskontrolle und Leitung Herstellung Der Laborleiter im Sinne der europäischen und deutschen Regeln Der Labormitarbeiter Vertretungsregelungen Stellen und Funktionsbeschreibungen Verantwortlichkeiten EU und FDA Die Qualified Person nach Artikel 49, 2001/83 EU Aufgaben nach Annex 16 des EU GMP-Leitfadens Verantwortlichkeiten entsprechend der FDA und die Quality Control Unit Dr. Christian Nerlich, Ferring GmbH, Kiel Organisation QK/QA entsprechend deutscher und internationaler Vorgaben Zertifizierung von Analysenergebnissen Organisation der Freigaben MRA Abkommen Zertifizierung nach EMA Beglaubigung von Zertifikaten Dr. Christian Nerlich, Ferring GmbH, Kiel
Qualifizierung von Laborgeräten Erstellung von Lasten- und Pflichtenheft Qualifizierungsphasen DQ, IQ, OQ, PQ Qualifizierungspläne und -berichte Gerätedokumentation Prüfumfang, Testdesign/Akzeptanzkriterien Erhaltung des qualifizierten Zustandes: Änderungskontrolle, Logbuch Markus Mayer, F. Hoffmann-La Roche, CH-Basel
Kalibrierung und Wartung Gesetzlicher Hintergrund Begriffsdefinition: Kalibrieren, Justieren, Eichen Prüfmittelauswahl Rückführbarkeit auf behördliche Normale Kalibrierung von pH-Meter, Volumenmessgeräten, Waagen Vorgehensweise bei nicht erfolgreicher Kalibrierung Umfang der Wartung von Laborgeräten Wartungsverträge Dr. Christian Nerlich, Ferring GmbH, Kiel
Reagenzien und Standards Gesetzliche Anforderungen Klassifizierung/Zertifizierung von Referenzstandards Umgang mit Referenzstandards: Lagerung, Kennzeichnung, Verwendung Dokumentation der Herstellung von Reagenzien Kennzeichnung von Reagenzien Verfalldaten für Reagenzien und Referenzstandards Kostenminimierung Markus Mayer, F. Hoffmann-La Roche, CH-Basel
Entwicklung analytischer Methoden und Methodentransfer Anforderungen definieren Methodik auswählen Orientierende Versuche Methodenoptimierung Vergleich mit Anforderungen/Validierung Auswertung/Dokumentation erstellen Beschreibung/Aufbau von einzelnen Prüfvorschriften Vorbereitung und Durchführung des Transfers
Validierung von Analysenmethoden Vorgaben der Regelwerke: ICH, USP, WHO, FDA Welche Analysenmethoden müssen validiert werden und in welchem Umfang? Zu validierende Parameter: Präzision, Richtigkeit, Spezifität, Nachweisgrenze, Bestimmungsgrenze, Linearität Definition der Parameter Beispiel einer Methodenbeschreibung und der zugehörigen Methodenvalidierung Dr. Ralph Nussbaum, Analytical Services, Aachen
Das papierlose Labor Grundlagen der papierlosen Arbeitsweise LIMS-Validierung Lifecycle-Konzept: Verantwortlichkeiten, Planung und Auslegung, User Requirements, Akzeptanztests, - Aufrechterhaltung des validierten Zustands
Effizienz im papierlosen Labor Reduktion von Durchlaufzeiten Prozessoptimierung „enforced compliance“ „quality by design“
Anwendung des Part 11, electronic signature/electronic records im papierlosen Labor Dr. Ulf Fuchslueger, Vialis AG, CH-Liestal
Programm Teil 2 Probenahme Probenahme als Grundlage der Qualitätsbeurteilung Verantwortlichkeiten und Personal Probenanzahl: Statistische Methoden versus pragmatischem Ansatz zu reduziertem Prüfumfang Probenahmeplan und Probenahmeanweisung Probenarten: Identitätsmuster, Mischmuster, Hygieneproben, In-Prozess-Kontrollen Ausrüstung und Probenahmegefäße Probenahmekabinen: Anforderungen an Hygiene und Luftführung Maßnahmen zur Vermeidung von Kontamination Bemusterung von Fertigwaren Rückstellmuster: Umfang und Lagerung Dr. Claus Middelberg, Nordmark Arzneimittel, Uetersen
Optimierung von Durchlaufzeiten und Kosten im Labor Arbeitsorganisation im Labor Einsatz der Musterzieher für QK-Prüfungen Kampagnenanalysen/verwandte Analysen Einkauf und intelligentes Management von Ausgangsstoffen Übernahme von Zertifikatsanalysen Externe Labors Dr. Claus Middelberg, Nordmark Arzneimittel, Uetersen
Stabilitätsprüfungen Zielsetzung: ICH Q1AR Lagerungsbedingungen Prüfzeitpunkte bei Langzeittests und Stresstests Spezielle Prüfungen (Aufbrauchstests, Photostabilität etc.) Prüfmerkmale Verpackungen Prüfpläne für die Entwicklungsphase (Wirkstoffe und Fertigprodukte) Prüfpläne für die Marktphase (Follow-up Stability, Haltbarkeitsbericht, Stability Commitments) Reduktion des Prüfumfanges durch Matrixing/Bracketing (Annex ICH Q1A) Kostenminimierung
Dokumentation im Labor Geforderte Dokumente: Chargendokumentation, Gerätedokumentation, Ausbildung des Personals, Analysenvorschriften Arbeitsanweisungen (SOPs) zu Laborgeräten, Labororganisation, Analysenablauf Umgang mit Rohdaten etc. Dr. Josef Künzle, Basilea Pharmaceutica International Ltd., CH-Basel
Ergebnisse außerhalb der Spezifikation (OOS) Der neue OOS Guidance der FDA Definition Out of Specification Ablaufschema zur Abklärung der Ursachen Regeln zur Wiederholungsanalyse oder erneuten Probenahme Berichterstattung (Prüfplan und OOS-Bericht) Festlegung der Nachfolgeaktivitäten Periodischer Überblick (Trends für Geräte, Methoden, Analytiker)
Abweichungsmanagement - CAPA Das CAPA System Effizientes Abweichungsmanagement Beispiele Dr. Josef Künzle, Basilea Pharmaceutica International Ltd., CH-Basel
Verantwortungsabgrenzung bei Prüfung im Lohnauftrag Gründe für/gegen das Outsourcing: Kapazitätsengpässe, Reduzierung von Kosten, Zugang zu neuen Technologien, längerfristige Vergabe, Logistik und Aufwand, komplexe Kommunikation
Vorgehensweise beim Projektablauf: Zusammenstellung eines Outsourcingteams, Auswahl des geeigneten Labor, Sicherstellung der Kapazitäten des externen Labors, Abgleich der Qualitätssysteme zwischen Auftraggeber und Auftragnehmer, Audit beim Auftragnehmer, Vereinbarung über technische Abläufe und Verantwortlichkeiten, Austausch von Daten, Product Quality Review PQR, Kostenstruktur, detaillierter Zeitplan, Schlüssel für erfolgreiches Outsourcing
Quality Agreement Abgrenzung der Verantwortlichkeiten Aufbau des Vertrags Beispiel: Mustervertrag Dr. Rolf Piepho, NextPharma GmbH, Göttingen
Product Quality Review PQR Umgang mit der Datenflut Auswahl und Zusammenstellung geeigneter Daten in Berichtsform PQR aus Sicht eines Behördenvertreters Dr. Daniel Müller, Regierungspräsidium Tübingen, Leitstelle Arzneimittelüberwachung Baden-Württemberg
Inspektionen im Labor Arzneimittelrechtliche Aspekte und GMP-Anforderungen Inspektionsarten und -techniken Vorbereitung, Durchführung, Auswertung der Inspektion Schwerpunkte behördlicher Inspektionen Umgang mit Abweichungen Dr. Daniel Müller, Regierungspräsidium Tübingen, Leitstelle Arzneimittelüberwachung Baden-Württemberg
Weitere Seminare zum Themengebiet: Qualitätskontrolle)/images/icon/top.gif) Der erste und entscheidende Schritt einer Qualitätsprüfung ist die Probenahme. Fehler an dieser Stelle können trotz validierter Analysenverfahren zu falschen Qualitätsbeurteilungen führen und ein Out of (...) Kennen Sie die aktuellen Anforderungen an Impurities auch bei Gentoxizität und Abbauprodukten bei Stabilitätsprüfungen?
Grundsätzlich sind Verunreinigungen unbekannte Neben- oder Zersetzungsprodukte (...) Sie erfahren hautnah den Laboralltag mit Beispielen zum Kalibrier- und Gerätemanagement. Bei drei Workshops vertiefen Sie das erworbene Wissen. Sie erfahren dabei auch praktische Tipps der Referenten. Die Freigabe besteht aber nicht nur aus der Unterschrift der Qualified Person. Sie ist die Endstufe eines Gesamtprozesses, in den viele Mitarbeiter einbezogen sind und somit Verantwortung für die Korrektheit (...) Dieses Praktikum verbindet theoretische Kenntnisse mit praktischen Übungen: Es werden Ihnen verschiedene Swab- und Rinse-Techniken vorgestellt und im praktischen Teil der Veranstaltung üben Sie deren Anwendung (...)
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