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GMP für pharmazeutische Entwicklung und Herstellung klinischer Prüfpräparate am 08.-09.05.2012 in Baden-Baden
Entwicklungskonzepte gemäß ICH Q8 Ausblick auf ICH Q 11 Quality by Design Erfolgskontrolle
Ziel Ziel des Trainings ist es, Ihnen eine ausführliche und breit gefächerte Basisinformation über GMP in der Entwicklung zu verschaffen. Weiterhin können Sie Ihre vorhandenen Kenntnisse auffrischen und erfahren, wie sich GMP in Ihrem Arbeitsumfeld konkret auswirkt. Alle wichtigen Themen der Entwicklungsphasen bis zur Herstellung von Prüfpräparaten unter GMP-Bedingungen sind Bestandteil des Programms. Sie erhalten auch Antworten auf die Frage: „Wieviel GMP in welcher Stufe?“ Außerdem können Sie sich mit Kolleg/innen aus anderen Firmen austauschen, Ihre Erfahrungen mit anderen teilen, um den eigenen Status einschätzen zu können.
Zielgruppe Die Veranstaltung ist konzipiert für Verantwortliche und Mitarbeiter/innen aus den Bereichen:
- Pharmazeutische Entwicklung/Galenik
- Wirkstoffentwicklung
- Arzneimittelherstellung
- Qualitätseinheiten
Besonderheiten
- Praxisnahe Darstellung von GMP in der Entwicklung für die tägliche Arbeitsroutine
- Umfassender Überblick über alle wichtigen Themen
- Interaktive Durchführung des Trainings
- Erfolgskontrolle für die Teilnehmer
Branchen Arzneimittel Wirkstoffe Medizinprodukte Zulieferer
Wieviel GMP muss in der Entwicklung sein? Die letzten Änderungen der EU GMP-Richtlinie und der AMWHV setzen einen deutlichen Akzent auf die Bedeutung von GMP bei der Herstellung von klinischen Prüfpräparaten. Zum Schutz der Probanden sind hier nahezu die gleichen Vorschriften einzuhalten wie bei der Routineherstellung. Doch auch die Entwicklungsstufen, die vor der Prüfpräparate-Herstellung durchlaufen werden, befinden sich nicht etwa im rechtsfreien Raum. Während dieser Phasen muss kontinuierlich die Grundlage geschaffen werden, auf der später die Entscheidungen für marktreife Rezepturen, validierbare Prozesse und zulassungsfähige Spezifikationen getroffen werden. Im Verlauf der Entwicklungsphasen nimmt der Grad der GMP-Anforderungen stetig zu. Dabei darf die Einhaltung von GMP die Entwicklung nicht behindern, sondern muss sie unterstützen. Die fließenden Übergänge und die besonderen Rahmenbedingungen in der Entwicklung machen die vorschriftsmäßige Beachtung von GMP-Regeln nicht leicht.
Wichtige Themen sind daher:
- Rückverfolgbarkeit aller Änderungen durch Dokumentation
- Einsatz von qualifiziertem und kalibriertem Equipment
- Herstellung von Prüfpräparaten unter GMP-Bedingungen
- Chargenfreigabe als Teil der Herstellung
- Vermeidung von Kreuz-Kontamination durch Reinigung und Materialfluss
- Vermeidung von Verwechslungen bei der Verpackung klinischer Prüfpräparate
Transfer erleichtern Forschungs- und Entwicklungseinheiten sind der Brückenkopf für die Übergabe von ausgereiften Herstellungs- und Analysenverfahren an die Produktion. Ein gemeinsamer Wissensstand in GMP-Fragen und das Befolgen eines akzeptierten GMP-Niveaus kann den Transfer erleichtern. Umgekehrt kann es sogar soweit führen, dass die Nicht-Beachtung von GMP-Regeln in der Entwicklung die Marktreife eines Produktes zurückwirft. Daher ist die Schulung des Personals, das sich mit der Entwicklung von Wirkstoffen und Arzneimitteln beschäftigt, ein Baustein zur Beschleunigung der Entwicklungsprozesse.
Programm GMP in der pharmazeutischen Entwicklung Regulatorische Grundlagen, Gesetze und Verordnungen Qualitätsmanagement Quality by Design GxP Inspektionen Personal und Verantwortung
GMP in den Entwicklungsphasen Formulierungsentwicklung Analytische Entwicklung Herstellung von Stabilitätsmustern Verpackungsentwicklung Prozessentwicklung und -optimierung Upscaling und Transfer an den Produktionsbetrieb
Anforderungen an Räume Lager-, Labor- und Produktionsbereiche Material- und Personalfluss Reinheitszonen Hygienekonzept: Produktions- und Personalhygiene Vermeidung von Kreuz-Kontamination
Geräte und Prozessanlagen Qualifizierung Kalibrierung Änderungskontrolle Wartung und Instandhaltung Maschinenlogbuch
Dokumentation und Development Report Anforderungen an generelle Dokumente Zulassungsdokumentation Herstellungsdokumentation in der Galenik Verpackungsdokumentation Prüfanweisungen und Spezifikationen Umgang mit Rohdaten Rückverfolgbarkeit von Änderungen der Herstellvorschrift Zertifikate einschließlich CEP Arbeitsanweisungen: SOP`s (FDA-) Development Report
Reinigung und Reinigungsvalidierung Bedeutung der effektiven Reinigung Verifizierung des Reinigungsergebnisses Praktikable Wege zur Bestätigung der Reinigungsanweisung
Prozessvalidierung Optimierung, Challenging und Validierung Festlegen der Spezifikationen im Validierungsplan Variable Parameter bei der Validierung: Chargengröße, Lieferanten, Personal Validierung im Produkt-Lebenszyklus Validierungsbericht ICH Q 8: Risikoanalyse und Quality Risk Management Prozessanalytische Technologien: PAT Änderungskontrolle
Klinische Prüfpräparate: IMP Vorschriften für klinische Prüfpräparate, Investigational Medicinal Products Voraussetzungen für das Inverkehrbringen Herstellungsbedingungen nach GMP Auftragsherstellung Verpackung und Etikettierung Bedeutung der Klinischen Prüfpräparate im Zulassungsverfahren
Anforderungen an die Analytik Methodenentwicklung und - validierung Stabilitätsuntersuchungen Festlegung der Spezifikationen OoS: Out-of-Specification-Ergebnisse
Besonderheiten bei der Verpackung Klinischer Prüfpräparate Randomisierungsliste und Verpackungsvorschrift Verblindungstechniken Angaben auf dem Etikett Änderung der Haltbarkeitsdaten
WorkshopIn kleinen Gruppen setzen sich die Teilnehmer/innen mit praxisnahen Fragestellungen auseinander. Gemeinsam werden verschiedene Lösungsmöglichkeiten diskutiert und gegeneinander abgewogen. Davon profitieren alle gleichermaßen und nehmen einen größtmöglichen Erfahrungsschatz mit.
Weitere Seminare zum Themengebiet: GCPDie neuen Veröffentlichung des IQWIG und GBA werden detailliert präsentiert. Sie erfahren Hinweise zu den Themen Subgruppen, Vergleichstherapie, Surrogatparameter und Orphan Drugs. Die Teilnehmer erhalten (...) Das Seminar soll Anregungen und Praxistipps zum Einsatz dieser computergestützten Systeme in einem sehr komplexen Umfeld der Planung und Durchführung von klinischen Prüfungen geben. Erfahrungsberichte (...) Die Neuerungen der sogenannten 16. AMG-Novelle sind in das Programm eingebaut. Auch Trends bei klinischen Prüfungen und die Umsetzung der Guten Klinischen Praxis GCP stehen im Zentrum dieses Seminars. (...)
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